Stillprobleme
Um Stillprobleme von vorn herein zu vermeiden, sollten Sie Sich nur ausgewählten Nahrungsmitteln zuwenden, ausreichend trinken und Faktoren wie Stilldauer und Zeitspanne zwischen einzelnen Stillmomenten beachten. Wenn dabei Unklarheiten vorhanden sind, ist eine Hebamme eine gute Anlaufstelle, um guten Rat zu bekommen.
Dennoch können Stillprobleme wie Milchstau, Reizung der Brustwarzen oder auch unzureichende Milchproduktion auftreten. In vielen Fällen kann es hilfreich sein, für kurze Zeit die Milch abzupumpen, bzw. mit Säuglingsmilch (Milchpulver) die Nahrung zu ergänzen. Klappt das Stillen einmal nicht so gleich auf Anhieb, sollten Sie Ihre Hebamme oder Stillberaterin aufsuchen und Nervositäten und Ängste ablegen.
Wenn die Brust stark spannt, kann dies am Einschießen der Milch liegen, dem Sie mit warmen Umschlägen, Duschen oder etwas Herausdrücken von Milch mit der Hand entgegen wirken können. Kommt es einmal zu wunden Brustwarzen, kann auch hier die Hebamme oder Stillberaterin helfen um vielleicht eine falsche Stillhaltung zu korrigieren.
Haben Sie sehr starke schmerzen in der Brust und das Baby kann nur sehr schwer abtrinken, so ist ein Milchstau häufige Ursache dafür. In solchen Fällen kann das sanfte Abpumpen, häufigeres Anlegen für kürzere Zeit des Säuglings (alle 2 Stunden), oder auch etwas Kühlung der Brust schnell zur Besserung verhelfen.
 








